Wie bekommt man Panoramen auf Fotopapier?

Generelles

Gelungene Panoramen möchte man mitteilen. Andere sollen an der Situation, dem Blick, der Stimmung teilhaben. Oder das Panorama will man selbst öfter vor Augen haben.

Hierfür eignen sich das Internet oder der PC mit der reduzierten Auflösung des Bildschirms nur bedingt. Das Scrollen in mehr oder weniger gelungenen Java-Applets oder Apple QTVR-Filmen bietet zwar einen tollen Eindruck, aber es ist eben doch nur elektronisch verfügbar und ersetzt kein gerahmtes Bild mit Passepartout. Auch die JPG-Bilder verlieren viele Details in reduzierten Größen.

Unser Weg zum Bild

Eins ist klar: ein erfolgreich gestitchtes Panoramafoto nimmt viel Speicherplatz ein. Auflösungen von 2.000x9.000 Pixeln sind üblich. Diese dann auf PC-übliche Auflösungen von etwa 250x1.024 Pixel herunterzurechnen, bewirkt einen starken Verlust von Details. Auch ist es wenig spannend, diese Bilder auf albumübliche Fotoformate auszugeben. Was ist also zu tun?

Zunächst montieren wir unsere Bilder mit einem geeigneten Grafik-Programm auf einem neutralen, z.B. schwarzen Hintergrund. Dieser hat eine Größe, die zum gewünschten Ausgabeformat passt. Bei den üblichen Belichtern im Labor gehen wir von einer Auflösung von 120 Pixel je cm aus, dies entspricht rund 300 ppi. Wenn Ihr Labor einen hochauflösenden Belichter mit 400 ppi nutzt, rechnen Sie mit 160 Pixel je cm. Wir verwenden folgende Bildgrößen, um Abzüge der Panoramen zu erstellen.
 

    Papierformat

    Auflösung bei 300 ppi Belichter

    Auflösung bei 400 ppi Belichter

    15x20 cm

    1.800x2.400 Pixel

    2.400x3.200 Pixel

    20x30 cm

    2.400x3.600 Pixel

    3.200x4.800 Pixel

    30x45 cm

    3.600x5.400 Pixel

    4.800x7.200 Pixel

    40x60 cm

    4.800x7.200 Pixel

    6.400x9.600 Pixel

    50x70 cm

    6.000x9.000 Pixel

    8.000x12.000 Pixel

Auf einen entsprechenden Hintergrund werden nun bis zu drei Panoramen wie auf dem Bild oben montiert, wir erhalten so zwei oder drei Panoramen für den Preis eines Abzuges. Das Ergebnis wird als JPG-Datei mit geringer Kompression gespeichert, oder als TIFF ohne Kompression.

Daten zum Labor

Wir nutzen zwei Wege, um unsere Daten zum Fotolabor zu übertragen: bis zu einer gewissen Größe (ein JPG für 30x45 cm hat rund 7 MB) nutzen wir den Upload zu einem Großlabor über das Internet. Günstige Preise sind hier möglich, wir zahlen rund 3,- EUR je Bild 30x45 cm. Klar ist: eine Flatrate ist hilfreich, je schneller desto besser.

Größere Bilder erstellen wir als TIFF-Datei (50x70 cm entsprechen ca. 150 MB). Hierbei müssen wir bei großen Technik-Kaufhäusern mit ca. 11,- EUR je Bild rechnen. Diese Bilder brennen wir auf CD und laden sie an der Station im Geschäft auf den Server des Labors.

Rahmung des Bildes

Es gibt zur Zeit preiswerte Rahmen im Handel. Profitieren Sie von der Mode, drei (Rahmenmaß ca. 25 x 50 cm) oder fünf Bilder (ca. 25 x 70 cm) im Postkartenformat zu rahmen. Sie erhalten entsprechende Rahmen, aus Metall oder aus Kunststoff, mit einem Passepartout für die Postkarten oft in Möbelhäusern oder Baumärkten für 7,- bis 10,- EUR.

Hiermit machen Sie zwar Abstriche bei den klassischen Anforderungen an Proportionen und an Farben bei der Rahmung der Bilder, aber die Rahmen erfüllen preiswert ihren Zweck. Einzig ein Passepartout brauchen Sie noch, das sieht einfach besser aus und verdeckt unsaubere Schnitte mit dem Cuttermesser. Sie finden im Internet Anbieter, die Ihnen diese für 4,- bis 8,- EUR individuell schneiden.

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