Erstellung von Panoramen Freihand mit Hilfe der AF-MessfelderWenn kein Stativ zur Hand ist oder es zu unbequem ist, können oft auch Erfolge mit freihand erstellten Panoramen erreicht werden. Was ist dabei wichtig? Zuerst sollte in Ruhe darauf geachtet werden, die Kamera möglichst waagerecht auszurichten. Dazu kann z.B. mit dem AF-Messfeld der Horizont anvisiert werden. Zudem sollte die Kamera nicht verkantet werden, also auch in der senkrechten im Lot sein. Dazu ist eine Wasserwaage im Blitzschuh hilfreich. Benutzer einer digitalen SLR sind klar im Vorteil. Denn wenn die Kamera schön gerade vor das Gesicht gehalten wird, ist man meist erstaunlich gut in der Lage mit dem Gleichgewichtssinn eine senkrechte Ausrichtung zu erreichen. Beim Drehen der Kamera sollte unbedingt eine ausreichende Überlappung erzielt werden. Bei Kameras, die so etwas durch einen Panoramamodus unterstützen, ist das ganz einfach. Aber auch mit einer SLR kann dies mit Hilfe der AF-Messfelder recht einfach erfolgen. Dies zeigt das folgende Beispiel. Grundsätzlich sollten natürlich alle anderen Grundregeln wie beim Fotografieren eines Panoramas mit Panoramakopf eingehalten werden, wie dies auf Panphoto.de beschrieben ist. Einschränkungen bestehen natürlich bei Motiven, die einen korrekten Nodalpunkt erfordern, wenn z.B. Motivteile deutlich näher an der Kamera sind. Hierbei versagt dann der Freihandmodus.
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Beispiel für ein Freihand-Panorama mit einer Spiegelreflex-Kamera:Die obere Bildreihe zeigt drei Einzelaufnahmen. In diese Aufnahmen sind die AF-Messfelder zu sehen. Die Kamera wird nun zwischen den Aufnahmen so weiter gedreht, dass das der Bildinhalt des Bild 1, der durch rechte AF-Messfeld (zur Verdeutlichung gelb) abgedeckt wird, nach dem Drehen in Bild 2 durch das linke AF-Messfeld abgedeckt wird. Das mittlere, rote AF-Messfeld wurde zum Scharfstellen verwendet. Das dritte Bild und alle weiteren Bilder werden entsprechend aufgenommen, das überlappende AF-Messfeld ist hier zur Verdeutlichung grün dargestellt.
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Das fertig zusammengesetzte Panorama zeigt geringfügige Verschiebungen des gelben Messfeldes. Diese führen zu einem Verlust an Bildhöhe, was aber tolerierbar ist. Die Bilder lassen sich einwandfrei zusammensetzen.
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