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Die Geschichte der Panoramen

oder: so neu ist das alles nicht - 3

Panoramen heute

Auch heute geht von großen Panoramen eine ungebrochene Faszination aus. Moderne Möglichkeiten und die Freiheit der Kunst ermöglichen nie zuvor gesehene Effekte.

Durch Kombination von digitalen Medien, modernen Drucktechnologien und die Erreichbarkeit auch des letzten Winkels der Erde ermöglichen heute, Bilder der Welt als virtuelle Realität zu präsentieren. Die Perfektion geht weit über das hinaus, was unsere Großeltern in Panoramen zu sehen bekamen. 360°-Bilder sind im Internet verfügbar, Kameras ermöglichen die Aufzeichnung in hoher Auflösung, Reproduktionen in nie da gewesenem Maßstab und Detaillierungsgrad sind machbar.

Das ZDF berichtete im August 2002 über eine Besteigung des Schweizer Matterhorns, bei dem ein virtueller Aufstieg mit Panoramablick festgehalten wurde. Hier sehen Sie das Ergebnis.

In den neunziger Jahren wurden in Berlin verschiedene Rotunden aufgebaut, die zeigten, wie das zukünftige Berlin als wiedervereinigte Hauptstadt aussehen wird.
In Leipzig wird in einem ehemaligen Gasometer ein 36 Meter hohes Panorama des Mount Everest in über 6000 m Höhe zur Erinnerung der Erstbesteigung am 29. Mai 1953 gezeigt. Dies wird das größte Panorama der Welt sein.

Details über dieses Projekt, bei dem 75 Liter Farbe auf rund 33 x 105 Meter Stoff in 54 Einzelteilen gedruckt wurden, das zusammengehalten wird von über 13 km Nähgarn und das über 1 Tonne wiegt, fanden wir bei bei der Leipziger Volkszeitung "Unseren Mount Everest haben wir selbst gebaut". Es gehören auch Bilder dazu in einer Diashow. Den Herstellungsprozess kann man auch beim Drucker sehen.

 

 

 

Panoramen im deutschsprachigen Raum

Mount Everest Panorama in Leipzig
Jerusalem Panorama Altötting
Panorama Innsbruck
Panorama Museum Bad Frankenhausen
City 2005 Berlin

 

Panoramen in den Medien

Der Künstler und Architekt Yadegar Asisi